Veranstaltungen
der DFG Jena e.V
2012
Samstag, 05. Mai, um 15.00 Uhr
Kunsthaus Apolda Avantgarde Apolda, Bahnhofstraße 42
Honoré Daumier – Michelangelo der Karikatur

Das Kunsthaus in
Apolda besticht immer wieder mit ausgefallenen und hochkarätigen
Ausstellungen.
Honoré Daumier (1808-1879) als Zeitgenosse von Honoré de Balzac,
Victor Hugo und Heinrich Heine kommentierte sowohl die politischen
Ereignisse seine Zeit, als auch die Tücken des Alltags mit treffenden, oft
bissigen oder humorvollen Karikaturen. Sein Oeuvre umfasst ca. 4000
Lithografien. 120 Zeichnung und Büsten von Politikern werden wir in Apolda
bewundern können und überrascht sein von der außergewöhnlichen Aktualität
seines Werkes.
Donnerstag, 16. Februar, 19.30 Uhr
Institut für Interkulturelle Kommunikation, Grietgasse 11
Buchlesung: „Der kleine Nick“
Die beiden
Vereinsmitglieder Dr. Helga Militz und Rosemarie Winter lasen
Auszüge aus diesem in Frankreich nicht nur bei Kindern sehr
populären Buch
in französischer und deutscher Sprache.
„Der kleine Nick", im französischen Original als „Le petit Nicolas"
bekannt, ist eine Kinderbuchserie, die zwischen 1959 und 1964
veröffentlicht wurde. Ihr Autor, Rene Goscinny, ist uns vor allem
als Verfasser der Comicserie „Asterix" bekannt. Nick ist ein kleiner
aufgeweckter Junge, der seine alltäglichen Erlebnisse in der Schule,
zu Hause, beim Spielen und auf Reisen schildert. Seine kindlich
unvoreingenommene Darstellungsweise macht seine Erzählungen zu einem
Lesespaß für große und kleine Leute.

Freitag, 10. Februar, 15.00 Uhr
Kunstsammlung Stadtmuseum „Göhre“, Jena
Von Renoir bis Picasso – die Ecole de Paris
Organisierte
Führung in der
städtischen Kunstsammlung, die dem Stadtmuseum am Jenaer
Marktplatz angegliedert ist.
Die Interessenten werden durch diese bedeutende Ausstellung geführt
und haben anschließend bis 17.00 Uhr Gelegenheit, sich noch ganz
individuell den Ausstellungsstücken zu widmen.
Freitag, 27. Januar, 19.00 Uhr
Volkshaus Jena, Turmeingang, Raum 11/12
Wie der Tango nach Paris kam

Getrieben vom Elend im eigenen Lande zieht es Tausende Europäer in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts nach Argentinien. Sie finden sich oft in den Elendsquartieren von Buenos Aires wieder. Ihre Hoffnungen, ihre Sorgen und Träume vereinigen sich in der Musik und in den Texten des Tangos. Als sich in Paris zu Anfang des 20. Jahrhunderts der „Tanz übelbeleumdeter Häuser und Tavernen der schlimmsten Art“ durchsetzt, ist sein Siegeszug nicht mehr aufzuhalten.
Cora Pech und Udo Scholze lassen mit Text, Musik und Tanz
einen Kulturtransfer der besonderen Art lebendig werden.
Die Künstler:
Cora Pech ist selbstständig mit einem Büroservice und als Autorin tätig,
Dr. Udo Scholze arbeitet als Dozent am Institut für Romanistik an der
Uni Potsdam.
Seit vier Jahren sind sie dem argentinischen Tango verfallen. Ihre Leidenschaft für diesen Tanz führte sie bereits zweimal in die pulsierende Tango-Metropole Buenos Aires.
Derzeit sind die beiden mit dem kulturhistorischen Vortrag "Wie der Tango nach Paris kam" unterwegs, mit dem sie unter anderem mehrfach in Berlin und Potsdam, in Salzgitter, Celle, Lüchow und Premnitz auftraten.
Geschichte des argentinischen Tangos:
Der argentinische Tango ist ein Gesellschaftstanz sowie ein Musikgenre. Er entwickelte sich um 1850 in Buenos Aires aus einer Mischung europäischer, lateinamerikanischer und afrikanischer Musikrichtungen.Er wird Arm in Arm, aber in einer offenen Haltung getanzt. Das gibt viele Raum und Möglichkeiten für Figuren und Ausschmückungen. Das Wesentliche des argentinischen Tangos ist das Laufen mit dem Partner und der Musik. Er lebt von der Improvisation, es gibt keine vorgeschriebenen Grundschritte.
Der argentinische Tango wird im Uhrzeigersinn um den Tanzboden getanzt, dabei darf man ruhig mal stoppen um stationäre Tanzfiguren zu tanzen. Er wird in drei Hauptrichtungen - dem Tango im 4/4 Takt - dem Milonga in 2/4 Takt und den Tango-Vals im ¾ Takt.getanzt. Um 1920 kam der Tango aus Lateinamerika nach Europa und paßte sich musikalisch an die jeweilige Kultur der einzelnen Länder an.
Dienstag, 17.Januar, 19.30 Uhr
Institut für Interkulturelle Kommunikation, Grietgasse 11
Höh(l)en und Tiefen des Périgord
10 Mitglieder der DFG Jena und ihre Freunde unternahmen im Juli 2011 eine Reise in diese wunderschöne Region Frankreichs; Volker Siegmund und das Ehepaar Dahse berichteten von ihren Reiseeindrücken . Es wurden die Spuren unserer Vorfahren, des Neandertalers und des Cro-Magnon-Menschen verfolgt, ihre kunstvollen Höhlenskulpturen bei Les Eyzies-de-Tayac und faszinierende Malereien in der Höhle Lascaux vorgestellt. Auf einem unterirdischen Bach in der Grotte von Padirac fuhren Sie im Boot und bewunderten gigantische und bizarr geformte Stalaktiten und Stalakmiten. Burgen und Schlösser hoch über der Dordogne kündigen von ihrer wechselvollen Geschichte und eröffnen immer wieder neue Blicke über diese Flußlandschaft der Dordogne und der Vézère. Bilder vom Schloß von Hautefort mit seinen akkurat angelegten Buchsbaumhecken oder die verschlungenen Wege in den hängenden Gärten von Marqueyssac begeisterten die zahlreichen Zuschauer.