*30. Mai - Himmelfahrts-Wanderung der Jenziger

Diese Wanderung ist schon zur Tradition geworden, dieses Jahr fuhren 16 Jenziger
per Bahn zur Haltestelle Papiermühle im Zeizgrund. Nach Einweisung vom
Wanderwart ging es gemütlich zur 1,7 km entfernten Ziegenmühle.
Dort war schon viel los; mit Bratwurst, Brätchen oder Buletten sowie dem vor Ort gebrauten „Holzland-Bräu“ wurde die Grundlage zur weiteren Wanderung gelegt.

Die zünftige Blasmusik trug zur weiteren Steigerung der Stimmung bei,




  sodaß sogar unser Wanderwart den
  Gemüsesaft gegen eine "Hopfen-
  Kaltschale" eintauschte.







 Nach dem Gruppenfoto vor dem Mühlrad ging es im Zeitzgrund bis zur Bockmühle
 –  dort Halt, gemeinsame Beratung, falscher  Weg.
Zurückgekommen an der Ziegenmühle  fanden wir den Wegweiser: 8,5 km zur
Weihertalmühle,  unserem nächsten Ziel.
Wir liefen unter der Teufelstalbrücke hindurch und immer weiter... bis wir bemerkten, daß der Weg zur Mühle immer weiter wurde. Nach intensiver und teilweise widersprüchlicher Navigation mit Smartphones einigten wir uns auf einen Wald- und Wiesenweg und kamen  nach weiteren 10 km etwas ermattet an der Weihertalmühle an.
Bier,  Bratwurst oder auch Kesselgulasch schmeckten dann umso besser, zumal die

 - Band schöne irische Volksmusik spielte.

So verging die Zeit sehr schnell und plötzlich war allgemeiner Aufbruch angesagt.
Da wir in weniger als einer Stunde unseren Zug am Bahnhof
Stadtroda in 5 km Entferneung erreichen wollten, mußten wir uns beeilen. Nach einem 'sportlichen' Marsch schafften wir es gerade noch.

In besonderer Erinnerung wird uns diese Himmelfahrts-Wanderung denoch bleiben,
zwar war das Wetter hervorragend aber aus der angekündigten 10 km Wanderstrecke wurden dann insgesamt 20 km.

 

*18. Mai - 28.Thüringer Wandertag Breitungen
                                     (Klick auf die Bilder => Vergrößerung)

Per Bus fuhren die Wanderfreunde der Jenzig-Gesellschaft zusammen mit Mitgliedern weiterer Berggemeinschaften Jenas gegen 7 Uhr vom Busbahnhof Jena zum 122 km entfernten Breitungen.

Der Rhönclub als Ausrichter des Wandertages hatte  11 Routen verschiedener Länge und Schwierigkeit vorbereitet. Alle wurden durch erfahrene Wanderleiter begleitet.
Aufgrund des strahlenden Sonnenscheins wählten die Jenziger fast kommplett die Route 4 - Über Berg und Tal zum Steinsee und zum Windberg-, da diese vorrangig im schattigen Wald verlief. Unser freundlicher Wanderleiter war gut sichtbar, er hielt Schild "Nr.4" hoch. Er berichtete viele historische Details zum Wandergebiet.
Der Weg führte entlang einer renaturierten Aschehalde vorbei am Steinsee zur Bettelbuche und zur Steinbirke, zu denen es natürlich wieder eine geschichtliche Erklärung gab.

  Auf einer Lichtung
 entstand ein
 Gruppenfoto der
 Jenziger,
 wir konnten auch Karl
 überzeugen,
   
  sein mitgeführtes
 Jenzig-Shirt noch
 anzuziehen.

Nach weiteren 300 Metern bot sich eine herrliche Aussicht über Knollbach,
  Breitungen bis hin zum Thüringer Wald.
Nach ca. 4 km Wanderung machten wir Rast an einer Wanderhütte und Waldschänken. Der Veranstalter hatte Getränke bereitgestellt und das mitgebrachte Frühstuck wurde verzehrt.



Frisch gestärkt ging es über den Kamm des Windberges wiederum mit schöner
 Aussicht auf den Rückweg zum Ausgangspunkt, dem
 Festplatz am Kraftwerk.

 Viele Wanderer stärkten sich bereits an den Bratwurst-
 und Getränkeständen sowie der Gulaschkanone der Freiwilligen Feuerwehr.
 

 
Im Festzelt zeichnete die Präsidentin des Thüringer Wanderverbandes e.V., Frau Lieberknecht, verdiente  Wandergruppen aus. Anschließend erhielten die Wanderwarte der Berggesellschaften ihre Wimpel.


Die Rückfahrt erfolgte wieder mit dem Bus und allen Mitfahrern der Jenaer Berggesellschaften, zuvor gab es zur Erinnerung an diesen schönen Tag noch ein Gruppenfoto der Jenziger.

 

*05. Mai - Morgensingen im Jenzighaus

Bei herrlichem Spätfrühlingswetter - jedoch spürbarer Kühle - musste die traditionelle Veranstaltung im Jenzighaus stattfinden. Nach der Begrüßung der Chöre durch den Vorsitzenden der Jenzig-Gesellschaft, Hans-Joachim Ratzenberger

traten die Chöre und Blasmusiker auf.

Trotzdem es etwas eng war, tat das der guten Stimmung keinen Abbruch.
Das Team der  Wirtsleute sorgte mit   Rostbrätchen, Bratwürsten und Fischbrötchen für eine ansprechende kulinarische Versorgung und das Bier schmeckte auch. Die zünftige Blasmusik der Scherkondetaler Musikanten und der Männergesang der Abbe und Jenzig Chöre  erfreute die Herzen der auf den Berg gekommenen Jenziger und vorallem der Gäste. Besonders das neu einstudierte "Saurier-Lied" des Jenzig-Chores wurde mit besonderem Applaus aufgenommen. Es war ein stimmmungsvoller und entspannter Sonntag-Vormittag, der offensichtlich allen gefallen hat.

 

 

*18. April - Gründonnerstag-Treffen im Jenzighaus

Es ist eine alte Tradition, dass sich Jenziger am Gründonnerstag zum Beginn der Osterfeiertage in "ihrem" Jenzighaus zu einer gemütlichen Runde treffen,

 

jeder Erschienene erhält ein Osterei. Nach einem Liedvortrag des Jenzigchores folgte zwangloses Plaudern und kleine Gedichte zum Thema des  bevorstehenden Festes. Bei herrlichem Frühlingswetter konnte man auch ein besonders schöner Sonnenuntergang erleben.

*30.März - Jahreshauptversammlung im Jenzighaus

Das strahlende Frühlingswetter sicherte unserer JHV eine gute Beteiligung. Der Vorsitzende, H-J. Ratzenberger, begrüßte 57 Jenziger, mit 26 Vollmachten ergab sich eine Beteiligung von 42,6 % mit der eine Beschlußfähigkeit zur Neuwahl des Vorstandes für die nächsten drei Jahre gewährleistet war.


Im Rechenschaftsbericht informierte der Vorsitzende über die erreichten Ergebnisse der Gesellschaft bei Arbeitseinsätzen am Berg, Ver-anstaltungen und Projekte im abgelaufenen Jahr und in der vergangenen Wahlperiode. Besonders der errichtete Saurierpfad mit seiner interessanten  Gestaltung wurde hervorgehoben, weil dafür auch beträchtliche finanzielle Mittel eingeworben wurden.
Insgesamt konnte die ehrenamtliche Tätigkeit der Gesellschaft und seines Chores eine positive Ein-schätzung erfahren und stellt einen „weichen Standortfaktor“ für die Entwicklung des Tourismus in der Region dar. Darauf können die Jenziger (aktuell 195 Mitglieder) stolz sein. Der neue Vorstand, der auch bis auf eine Veränderung der alte ist, wurde mit Einstimmigkeit gewählt.

 

*02. März Die Wolkenstadt in den Anden
Der angekündigte Lichtbildervortrag

war ein sehr eindrucksvoller Einstand unseres Neu-Mitgliedes Gerd Seidel in die Jenzig-Gesellschaft.

Unter dem Thema „Die Wolkenstadt in den Anden – Machu Picchu“ berichtete er über seine Eindrücke in dieser sagenumwobene Inka-Stadt, die erst 1911
wiederentdeckt wurde und nun zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Der Vortrag war sehr informativ und fand bei den 30 Teilnehmern eine äußerst  positive Resonanz.
Unser Dank gilt dem Vortragenden, dem auch die Jenzig-Nadel und Mitgliedskarte überreicht wurde und der sich aktiv in unser Vereinsleben einbringen will.

 

*09. Februar - Winterwanderung
Per "Hopperzug" fuhren wir nach Rudolstadt,

von wo aus wir per Kleinbus über Catharinau, Naundorf, Lanenschade bis zum Parkplatz am Lindingberg fuhren.Dort teilte unser Wanderleiter Holger erst einmal ein Begrüßungsgeschenk für jenden, verschiedenste Tee-Sorten, aus.

Danach erfolgte der gemeinsame 1,6km lange Aufstieg zum Kulmberg-Haus.

Oben angekommen nutzten wir das sonnige Wetter zur Besteigung der Aussichtsplattform, eines der ältesten Stahlfachwerktürme Deutschlands, der 1884 von der Königin Marienhütte (sächsisches Eisenwerk in Cainsdorf bei Zwickau) erbaut wurde.
Nach umfassender Sanierung kann seit 2012 die 18 Meter hohe Aussichtsplattform, die genau auf 500 m ü. NHN Höhe liegt, wieder bestiegen werden.


 
 Die  Aussicht von ober war
 fantastisch, die Zeit des
 Aufenthaltes begrenzte nur
 der Wind und die Aussicht
 auf ein vorzügliches Mittagessen,
 das uns dann im Gasthaus
 erwartete.





 
Weiter ging die Wanderung zur 'Preilipper Kuppe', wo dann unser Gruppenfoto entstand.

Doch kurz danach, unter der Kuppe trat ein unvorhersehbares Ereignis ein. Wanderfreund Wolfgang rutschte so unglücklich an einem kleinen Hang nach vorn. Sein rechtes Fußgelenk wurde so stark verletzt, daß der Notarzt gerufen werden mußte.



Da der Krankenwagen jedoch nicht bis zum Verletzten fahren konnte, entschied der Rettungs-Sanitäter, den Hubschrauber anzufordern, der nach ca. 20 min aus Jena kommend in dem Waldstück kurz unterhalb der Unfallstelle landete.

Nach der Behandlung durch den Notarzt wurde Wolfgang zur Operation in die Klinik nach Jena geflogen.

 

Nun konnte die Wanderung zum Bahnhof Rudolstadt weitergehen, jedoch auch mit Hindernissen. Ein Teil der Gruppe nahm den kürzeren Weg über Cumbach, da der Wanderleiter außer Sichtweite geraten war.
Die planmäßige Wanderung führte über Oberpreilipp an der 'Rudolstädter Riviera' entlang.

Dieser schöne Wanderweg entlang der Saale mit den interessanten Sandsteinen war eigentlich für Fußgänger gesperrt, da stellenweise der Weg etwas abgerutscht war, aber das merkten wir erst, als mittendrin die Sperrung kenntlich wurde.
Mit beginnender Dunkelheit erreichten wir den Bahnhof Rudolstadt und kamen nach kurzer Wartezeit wieder gut nach Jena.
Obwohl sehr 'ereignisreich' war es doch ein schöner Ausflug.

 

*22. Januar  -  Bowling-Turnier
Es war wieder soweit – im „Bowling Roma“ nahmen 16 Jenziger auf vier Bahnen den Wettbewerb auf. Engagiert ging es zur Sache und die Kugeln der Aktiven fanden mit höherem oder auch geringerem Speed den Weg zu den zehn Kegeln, manchmal auch in der Rinne – in der Fachsprache: Gutter. 

 

   Wichtig ist die Auswahl der Kugel,                 ....und die Geschwindigkeit.

Jubel gab es immer, wenn ein Strike (alle Zehne) oder Spare (Abräumer) zur verzeichnen war. Davon gab es 68 bzw. 91, also insgesamt 159mal großer Jubel. 73mal rollte die Kugel der Rinne entlang, was einen kleinen Fluch des Spielers nach sich zog. Aber insgesamt erfreuten sich alle am Spiel und beendeten es nach zwei Stunden etwas erschöpft und in Erwartung einer leckeren Pizza oder Pasta. Dann folgte die Siegerehrung und Thomas konnte schon zum dritten Mal den Siegerpokal (422 Punkte) entgegennehmen.

Auf Platz 2 folgte Sven mit 375 Punkten,

und Platz 3 Dirk mit 360 Punkten.

Mit 333 Punkten (!!)

konnte Rosi als beste Frau ausgezeichnet werden.

Es war ein vergnüglicher Abend, mit etwas Schweiß nach drei Spielen und angeregten Gesprächen beim Essen danach.

 

*12. Januar - Jahresauftakt im Jenzighaus
Der Aufstieg auf dem winterlichem ZickZackWeg war etwas beschwerlich,
durch Schneereste etwas glatt.

Ein Gruppenfoto ist zum Neujahres-Aufstieg schon Tradition.

Glücklicherweise trafen alle 25 Jenziger unfallfrei im Jenzighaus ein, sodass
Hans Joachim Ratzenberger pünktlich die Nachmittagsveranstaltung eröffnen konnte.

Mit einem Toast und einem Glas Sekt bedankte er sich bei den Wirtsleuten und wünschte uns Gesundheit und viele schöne Veranstaltung im neuen Jahr! 
Das gemütliche Beisammensein folgte mit fröhlicher Gesprächs-Runde.

 

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